Im Kochbuch der Katharina Prato, das Ende des 19. Jahrhunderts erschien, findet man sechs Schneckengerichte als Fastenspeisen, weil genießerische Mönche meinten, Schnecken gehörten zu den Fischen!
Um diese lange und vor allem Wiener Tradition zu erhalten, wandelte Andreas Gugumuck seinen 400 Jahre alten Bauernhof in Rothneusiedl im Süden Wiens, in eine Schneckenfarm um. Seine Schnecken werden dort auf Freiland gezüchtet und ernähren sich von in Zuchtparzellen angebauten Sonnenblumen, Mangold, Raps und vielen Kräutern wie Thymian und Fenchel.
Gemeinsam mit dem Institut für Tierhaltung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, ist man stets bemüht, die artgerechte Zucht laufend zu verbessern.
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